Es ist überall schön, wenn du da bist!Lieblingsplätze:

 

Fahrt mit! Unser Kletterbaum steht mitten zwischen Ess- und Wohnzimmer, so dass wir immer den Überblick behalten.

Hast du mir was mitgebracht?Paps hat ihn aus einem ausrangierten runden Aktenregal für uns gebaut.

Er hat alle Böden weggemacht und nur ganz unten einen gelassen. Da fallen unsere Häufchen, Körnerschalen und alles was wir sonst nicht essen mögen drauf.

An den "Stamm" hat Paps ganz viele Äste geschraubt. Die sind aus Hagebuche, damit wir sie nicht gleich zu Streichhölzern verarbeiten. Aber die Rinde haben wir schon abgemacht.

 

- jetzt bin ich der Chef!

Weil der Stamm aus Metall ist, hat ihn Paps mit Sisalschnur umwickelt. Das ist echt prima, jetzt können wir sogar kopfüber dran rumklettern. Der Stamm hört kurz vor der Zimmerdecke auf, wenn man sich etwas bückt, kann man sogar da oben sitzen!... noch ein Stückchen ..

Paps hat auch einen Futternapf an dem Baum befestigt und da bekommen wir dann immer unser Obst rein.

Abkürzung zum FutternapfMam' hat aus Schnüren dicke Kordeln gedreht, daraus Seile geflochten und an die Äste gehängt. An diesen Seilen kann man prima turnen und wenn man keine Lust hat, über die Äste zu gehen, kann man sich da auch ganz schnell zum Futternapf abseilen. Außerdem gibt's noch eine große Schaukel und Mam' hängt immer mal wieder neues Spielzeug dran.

     
 

Da draußen könnten wir ein Nest bauen!In der Küche haben wir einen Fensterplatz mit Aussicht in den Hof. Paps hat dafür einen Besenstiel passend gesägt und ihn dann mit Haltern für Kleiderstangen in der Fensternische festgemacht.

Im Hof spielen immer die Nachbarskinder, die sind manchmal richtig nett und winken uns zu. Und auf der Straße laufen viele Leute mit ihren Hunden vorbei, das ist dann immer sehr spannend.

Das soll ein Hund sein? Ich lach mich schlapp!In der Küche sitzen wir auch immer, wenn Paps kocht, da gibt's dann nämlich immer ganz leckere Sachen für uns. Manchmal ist er aber so ins Kochen vertieft, dass er gar nicht mitkriegt, dass wir auf ein Häppchen warten. Dann müssen wir erst die Vorhänge abhängen, damit er uns bemerkt.

Wir haben auch schon ein kleines Loch in den Fensterrahmen genagt. Wirklich nur ein paar winzige Zentimeter. Trotzdem hat Mam' ganz arg geschimpft - wegen dem bisschen!

     
 

Unser Schlafkäfig steht in Paps' Büro. Wir haben da viel mehr Ruhe zum Schlafen, als im Wohnzimmer, wenn da der Fernseher läuft. Außerdem kann man das Zimmer viel dunkler machen.

Auf dem Balkon, Sommer 99Mam' hat uns erzählt, dass der Händler, von dem sie den Käfig hat, gesagt hat, dass er für zwei Graupapageien völlig ausreichend wäre. Weil sie damals noch keine Ahnung hatte (wir waren ja noch nicht da), hat sie ihm das auch noch geglaubt und das Teil für über 500 Mark gekauft. Hätte ihr doch klar sein müssen, dass 1m x 0,8m x 0,5m nichts taugt! Zum Schlafen ist das ja ganz o.k. und hin und wieder nehmen wir den auch auf dem Balkon - aber den ganzen Tag würden wir das da drin ganz bestimmt nicht aushalten!

Wenn Paps im Büro arbeitet, macht er immer den Deckel des Käfigs hoch und klemmt uns eine Stange dazwischen. Aber wir sitzen da immer nur ganz kurz, bis er hinter seinem Schreibtisch ist. Es macht doch viel mehr Spaß, auf dem großen Drucker zu rutschen oder das Papier, das da rumliegt, fliegen zu lassen! Sehr interessant ist auch dieses Brett, mit den vielen kleinen Knöpfen, auf denen er immer klappert. Aber da kommt man nur ran, wenn Paps mal kurz raus muss. Dann holen wir uns ganz schnell ein paar von diesen Dingern und verstecken sie und er muss sie dann wieder suchen. Er sagt, er kann sonst nicht arbeiten - soll er ja auch nicht, wenn wir mit ihm spielen wollen!

Wenn Paps telefoniert, sitzen wir auf seiner Rückenlehne und hören ihm zu. Wenn er zu lange telefoniert, zupfen wir ein bisschen an dem Leder der Rückenlehne - und schon kümmert er sich wieder um uns!

Manchmal arbeitet Paps auch ganz schön lange, deswegen hat er uns einen kleinen Baum zum Schlafen auf seinen Schreibtisch gestellt. Dafür hat er einfach einen Ast in einen großen Blumentopf zementiert, das ist schön stabil und wir können ganz nah bei ihm sitzen.

     
 

Die Menschen nennen es Badezimmer, wir nennen es Paradies. Mann, was es da nicht alles gibt!

Nivea? Satina?Wattestäbchen, Zahnbürsten, Kajalstifte, Kämme, Dosen und Tuben in Hülle und Fülle

- wenn es uns nur einmal gelingen würde, da alleine reinzukommen!

Aber da passt Mam' auf wie ein Schießhund, ohne sie läuft da überhaupt nichts. "Freie Hand" haben wir nur, wenn sie unter der Dusche steht, und die Haare wäscht. Dann knabbern wir ein Muster in die Gummidichtung auf der Duschwand. Aber Mam' sagt, das ist o.k., weil die da oben drauf eh kein Mensch braucht.